5 typische Gründe für eine Absage nach dem Vorstellungsgespräch

Absage nach Vorstellungsgespräch

Wir alle haben schonmal einen neuen Job gesucht. Vielleicht sogar mehr als einmal. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 66% der deutschen Arbeitnehmer in ihrem bisherigen Berufsleben 1 bis 5 Mal ihren Arbeitgeber gewechselt haben. Unzählige Vorstellungsgespräche finden jeden Tag statt. Unzählige Absagen folgen.

Absage nach Vorstellungsgespräch

Egal, wie alt du bist oder um welchen Job du dich bewirbst: Es gibt ein paar absolute „No gos“ im persönlichen Vorstellungsgespräch, die dich garantiert ins Aus schießen. Wenn du dich fragst, wer so etwas überhaupt im Vorstellungsgespräch macht, dann kann ich dir versichern: Es gibt Kandidaten, für die folgendes nicht selbstverständlich ist:

1. Die Wahrheit ausdehnen (lügen)

Egal wie klein die Schummelei im Lebenslauf ist oder wie geringfügig du Zahlen nach oben korrigierst: Wenn auffliegt, dass du es absichtlich getan hast, um in einem besseren Licht dazustehen, ist es höchstwahrscheinlich aus.

Ich habe kürzlich im Business Insider gelesen, dass der erste Eindruck, den man hinterlässt, hauptsächlich auf zwei Faktoren basiert: Vertrauen und Respekt. Beides hast du verspielt, wenn du nicht bei der Wahrheit bleibst. Man wird sich die Frage stellen, was du erst als Angestellter erfindest, wenn du es schon im Vorstellungsgespräch nicht so genau nimmst.

2. Schlecht über den letzten Chef reden

Auch wenn es verlockend erscheint, auf Nachfrage nach dem Grund deiner beruflichen Neuorientierung den alten Chef vorzuschieben: Lasse dich auf keinen Fall dazu hinreißen, ihn schlecht zu reden. Üble Nachrede ist ein Zeichen für mangelnde Loyalität und die wenigsten Unternehmen legen wert auf unloyale Mitarbeiter.

Letztlich ist es kein Einstellungskriterium, dass der alte Chef es nicht gebracht hat. Es geht um deine Fähigkeiten und den Mehrwert, den du mitbringst und nicht um das, was andere vielleicht nicht können.

3. Fehler und Schwächen nicht kennen — oder nicht zugeben

Wenn du nach Fehlern oder Fehlentscheidungen gefragt wirst, die du in der Vergangenheit gemacht hast, dann fällt dir mit Sicherheit mindestens eine Sache ein. Und die solltest du auch offen zugeben. Es spricht nichts dagegen, den Bogen am Ende so zu spannen, dass du etwas daraus gelernt hast. Alles ist für etwas gut. Es geht nicht darum, dass du deswegen den Märtyrer spielst, sondern darum zu zeigen, dass du zu deinen Entscheidungen stehst und Verantwortung für die Konsequenzen übernehmen kannst. Das ist eine wertvolle Eigenschaft, die in fast jedem Job gebraucht wird.

Das Gleiche gilt für deine Schwächen. Jeder hat Schwächen, zumindest ist das so im allgemeinen Verständnis und wird im Vorstellungsgespräch gerne vorausgesetzt. Deswegen solltest du mindestens eine deiner Schwächen kennen und benennen können. Ich persönlich mag das Wort „Schwäche“ nicht, weil Menschen einfach unterschiedlich sind und unterschiedliche Dinge an anderen Menschen mögen oder nicht mögen. Ich stelle zum Beispiel gerne den Status quo in Frage, aber bei Bedarf behalte ich Verbesserungsvorschläge auch für mich ;-)

[bctt tweet=“Du hast keine Schwächen! Das sind Special Effects!“]

4. Keine Ahnung vom Unternehmen haben

Manchmal kommt sie ganz direkt in Form von „Was wissen Sie über unser Unternehmen?“ und zwar die Frage nach der Motivation, warum du für dieses Unternehmen arbeiten möchtest. Jetzt werden gerne Fakten aufgezählt und Zahlen. Das ist zwar ein Zeichen dafür, dass du fleißig bist, auswendig lernen klappt also schonmal, aber Motivation drückt sich anders aus.

Jetzt ist es an der Zeit, dein vorher recherchiertes Extra-Wissen auszupacken, die Expansion nach China, der geplante Standort in München, das neue Produkt. Am besten sprichst du über das, was dich sowieso interessiert und mit deinem zukünftigen Aufgabenbereich zutun hat. So gibst du dem Termin die Chance, kein langweiliges 08/15 Vorstellungsgespräch zu bleiben, sondern sich zu einem interessanten Gespräch zu entwickeln. Im Idealfall hast du zu dem Thema auch ein paar Fragen, die dich brennend interessieren und die du an dieser Stelle auch gleich loswerden kannst.

5. Den eigenen Wert nicht kennen

Wenn du danach gefragt wirst, was du bisher erreicht hast und worauf du stolz bist, geht es nicht darum, deine Bescheidenheit zu testen. Die Frage ist, was hast du ganz konkret geschafft, das für deine potenzielle neue Arbeitsstelle von Wert und Nutzen sein könnte. Wenn du es nicht schaffst, das klar herauszustellen, findet man unter Umständen nicht ausreichend Gründe, dich einzustellen. Auch Teamfähigkeit kann man aus deiner Antwort „herauslesen“, zum Beispiel wenn du ehemalige Kollegen lobend erwähnst, mit denen du in der Vergangenheit gemeinsam etwas geschafft hast.

Ich bin sicher, dass dieser Punkt oft den eigentlichen Ausschlag für eine Absage gibt, wenn Kinder, Elternzeiten, Alter, Lücken im Lebenslauf, angestrebte Branchenwechsel oder andere vermeintliche „Mängel“ verantwortlich gemacht werden. Fehlendes Selbstvertrauen verleitet manchmal schon in den Bewerbungsunterlagen dazu, tiefzustapeln und gar nicht erst eine Einladung zum Vorstellungsgespräch zu bekommen.

Spätestens, wenn du es ins persönliche Gespräch geschafft hast, ist es an der Zeit, von Lösungen zu sprechen und nicht von Problemen. Dann besteht auch eine realistische Chance auf eine Zusage.

 

Cathrin Eggers
Seit 2015 bin ich als Coach speziell für Frauen tätig, die sich beruflich verändern möchten und sich dabei individuelle Unterstützung wünschen. Gemeinsam mit meinen Klientinnen schaue ich mir das ganze Bild an und beleuchte Wünsche, Erfahrungen, aktuelle Lebenssituation und Ziele. Daraus entsteht eine strategische Jobsuche und eine treffsichere Bewerbung. Darüber hinaus unterstütze ich bei Entscheidungsfindungen, wenn konkrete Jobangebote oder Beförderungen ins Haus stehen.

Newsletter
Tipps mit Herz für deine Jobsuche


21 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Cathrin,

    toller Artikel! Der fast wirklich die treffensten Gründe zusammen und hilft zu verstehen, warum man eine Absage bekommt! Ich war auch bis vor Kurzem auf Jobsuche und mehrere Male in solchen Situationen, sodass mit solche Artikel im Internet sehr geholfen haben um zu verstehen, warum ich keine Zusage bekommen habe.
    Was mich allerdings an dieser Stelle auch interessiert ist die Frage, wie man mit einer Absage/ Absagen auf eine Bewerbung umgeht (wie z.B. hier beschrieben https://dabego.de/absage-auf-deine-bewerbung-richtig-damit-umgehen/). Ich finde, dass dieses Thema nahtlos an deinen Artikel anschließt und würde mich freuen mehr von dir in dieser Richtung zu lesen! Für mich war dies nämlich der eigentliche Knackpunkt: 1. Irgendwie nachvollziehen warum man eine Absage bekommen hat, 2. wie gehe ich damit um und wie mache ich was als nächstes, um einen Job zu bekommen. Würde mich über deine Einsichten freuen. Viele Grüße, Simon

    1. Hallo Simon,

      danke für deinen Kommentar und du hast absolut recht: die Frage wie man mit einer Absage umgeht ist auch sehr wichtig. Die eine Sache ist, vom Kopf her zu verstehen, warum man sie bekommen hat. Die andere Sache ist, trotzdem Mut, Hoffnung und Selbstvertrauen nicht zu verlieren und weiterzumachen. Ich werde mir etwas dazu überlegen.

      Viele Grüße
      Cathrin

  2. Liebe Cathrin,

    vielleicht kannst du mir einen wertvollen Tipp geben:

    Der Punkt 2 „Schlecht über den letzten Chef reden“ ist in Bewerbungsgesprächen mein großer Schwachpunkt.

    Nach einem lückenlosen beruflichen Lebenslauf, war ich in einer sehr hierarchisch geführten Firma als Abteilungsleiter angestellt. Einer der Geschäftsführer (GF) hat als „Patriarch“ allen neuen Mitarbeitern erst das Rückgrat gebrochen und sie dann nach seiner Art „aufgebaut“ (so hat er das genannt). Da ich weder hierarchischen Führungsstil gewohnt war, noch mir das Rückgrat brechen lies, wurde ich (zum Glück) nach wenigen Wochen mitsamt meiner Abteilung zu einem anderen Geschäftsführer versetzt. „Prinzen“ und Einsager des vorigen, mächtigsten GF sind fast 10 Jahre (!) lang gegen mich aufgetreten.

    Mein neuer, korrekter GF, der immer zu mir und den hervorragenden Leistungen meiner Mitarbeiter gehalten hat, hat eines Tages die Firma gewechselt. Wenige Tage nach seinem Abschied wurde ich gekündigt, damit die jungen „Prinzen“ des patriarchischen GFs meine Abteilung übernehmen konnten – noch bevor mich der neue, nachfolgenden GF kennenlernen konnte.

    WIE erkläre ich diesen Kündigungsgrund, ohne „Schlecht über den letzten Chef zu reden“? Es war keine fachlich, sachliche Kündigung sondern ein rein persönlicher Akt gegen mich, weil ich mnich dem Patriarchen nicht unterworfen hatte ….

    Liebe Grüße
    Walter

    1. Lieber Walter,

      danke für deinen vertrauensvollen Kommentar. Es ist schrecklich, dass Menschen im Job solche Kämpfe und persönliche Anfeindungen auszustehen haben und obwohl ich wünschte, es wäre anders, kann ich dir versichern: Du bist nicht allein mit deiner Erfahrung. Wechsel in der Führungsetage ziehen häufig Kündigungen in der Etage darunter nach sich, weil die „Machtverhältnisse“ neu sortiert werden. Es kann die verschiedensten Gründe haben, warum sich der besagte GF von dir oder deiner Leistung bedroht fühlte. Für dich ist nur wichtig zu verstehen: Du musst das nicht zu deinem Problem machen. Es hat einen Wechsel in der Geschäftsführung gegeben und die Karten wurden neu gemischt. Deine lange Betriebszugehörigkeit spricht doch Bände und sicher hast du auch Erfolge gehabt, von denen du in diesem Zusammenhang berichten kannst. Vielleicht kannst du deinen korrekten GF als Referenz gewinnen? Versuche, den defizitären Blick auf deine Kündigung durch ein positives Bild zu ersetzen. Sie ist auch eine Chance für etwas Neues, oder? Und du hast etwas für dein Leben gelernt, was dir niemand mehr nehmen kann. Zum Beispiel, wie Führung NICHT aussehen sollte.

      Viel Erfolg auf deinem weiteren Weg!
      Cathrin

    2. Hallo Walter,

      nicht schlecht über den letzten Chef reden heißt ja nicht, bei einer Frage nach dem Grund der Kündigung herumdrucksen zu müssen.

      Eine kurze sachliche, aber ehrliche Antwort reicht hier doch aus, um den Fokus des Gesprächs dann wieder auf die eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen zu lenken.

      Mein Vorschlag: „Unser neuer Geschäftsführer hat Umstrukturierungen auf Führungsebene vorgenommen.“ …oder etwas in der Richtung.

      Schließlich ist ja auch Ehrlichkeit beim Bewerbungsgespräch wichtig und eine solche Antwort ist neutral genug.

  3. Hallo Cathrin,

    meine Empfehlung an Freunde und Kolleg/en/innen ist immer gewesen, zwei Aspekte bei der Bewerbung mit zu berücksichtigen:
    1) es sollte mir gut gehen wenn ich mich bewerbe. Bin ich sehr niedergeschlagen weil es gerade nicht so richtig läuft, ist es wichtig, erst mal diese Herausforderungen zu lösen (und es kann auch gleich als Erfolg/Stärke mit verkauft werden). Wenn es mir gut geht, verkaufe ich mich nicht unter Wert und nehme nicht das erstbeste Angebot sondern dass, das auch wirklich passt.
    2) trainiere Bewerben. Wenn ich mein Traumunternehmen im Blick habe, bei dem ich gerne angestellt werden möchte, trainiere ich die Gespräche. Zwei bis Drei sollten reichen um einigermaßen auf mögliche Fragen vorbereitet zu sein und mit dem Stress gut umgehen zu können. So wirkt jeder gleich viel souveräner, hat einen besseren Einblick in den jeweiligen Arbeitsmarkt und kann so auch bessere Rahmenbedingungen erreichen.

    Liebe Grüße,
    Holger

    1. Hey Holger,

      danke dir für deinen Kommentar. Absolut richtig! Niedergeschlagen lässt sich kaum ein Job bekommen. Es ist super wichtig zu akzeptieren, dass gewisse negative Gefühle in einer Situation, in der es nicht so läuft, normal sind. Es ist aber genau so wichtig, sie nicht als dauerhaft zu akzeptieren sondern einen Weg zu finden, aus dem Tief wieder rauszukommen. Manchmal bedeutet das auch, sich professionelle (unter Umständen therapeutische) Hilfe zu holen, fast immer bedeutet es, die Verantwortung dafür selber zu übernehmen.
      Und klar, Training ist super wichtig, wer Sport macht, weiß das. Warum sollte es in anderen Bereichen anders sein?

      Danke für deinen Input und alles Gute für dich
      Cathrin

  4. Ad Schwächen & Stärken:

    Meine Schwachstelle ist es, unverblümt mit der Wahrheit rauszurücken – und dazu fällt mir dann nur ein, dass das alles nur maximal gut gemeintes Gerede ist. Bin gerade am Überlegen, wie ich die Punkte ‚begreifen‘ soll, wenn ich mich (beispielshaft) als Kassierin bei einem Supermarkt bewerbe und zu einem Gespräch eingeladen werde.

    All diese Ratschläge (merke: Ratschläge sind auch Schläge) bringen kaum Jemanden auch tatsächlich weiter. Entweder man steht sowieso schon am unteren Ende der Leiter (dann bringt das Alles genau nichts – siehe oben), oder man steht eh schon deutlich weiter oben (dann weiß man in der Regel eh, wie man sich am Besten präsentiert). Und für die paar Wenigen, denen solche Tipps auch tatsächlich helfen könnten, die sind ganz sicher nicht auf der Suche nach solchen Informationen. Weil genau die sind es, die sich maßlos überschätzen.

    1. Hey DerWiener,

      danke dir für dein ehrliches Feedback. Meine Stärke ist, dass ich damit umgehen kann ;-) Ich weiß, was du meinst, und gebe dir bis zu einem bestimmten Punkt recht: Für diejenigen, die wirklich überhaupt nicht alleine weiterkommen, ist es häufig schwer, Tipps ohne ganz persönliche und konkrete Anleitung umzusetzen. Sie suchen in der Regel auch nicht danach. Und die, die „deutlich weiter oben“ sind, brauchen Tipps wie diese nicht – und suchen auch nicht danach. Es gibt aber eine Menge Menschen, die irgendwo dazwischen unterwegs sind und die lesen den einen oder anderen Artikel von mir ganz gerne.

      Ich verrate dir ein Geheimnis: Meine Artikel und meine Tipps im Blog sind nur ein kleiner Teil meiner Arbeit. Meine Kundinnen sind zumeist Frauen, weil sie sich in der Regel eher unter- als überschätzen und sich manchmal jemanden wünschen, der die Jobsuche und die Bewerbungsphase mit ihnen zusammen strukturiert angeht und sie ein Stück begleitet. Sie erhalten von mir einen Haufen sehr konkrete Tipps, Ideen und Tools, um auf ihrem Weg voranzukommen und manchmal sind auch Denkblockaden aufzulösen. Sie alle finden den Weg zu mir über meine Artikel (und mittlerweile – darüber freue ich mich sehr – auch über Empfehlungen), weil das die Themen sind, die sie gerade beschäftigen und weil sie nach Antworten suchen – zum Beispiel auf die Frage, warum sie eine Absage bekommen haben, obwohl das persönliche Gespräch so gut lief. Im Allgemeinen kann ich das in einem Artikel umreißen, im Besonderen sicherlich nur im persönlichen Gespräch und dazu stehe ich natürlich auch!

      Viele Grüße und alles Gute für dich
      Cathrin

  5. Hallo, ich bin über Xing auf diese Seite gekommen und ein Mann. Tja- offenbar nicht ganz die Zielgruppe. Ich möchte jedoch auch noch eine Best Practise loswerden -> Tiefenentspanntheit. Prinzipiell ist ein Vorstellungsgespräch etwas ganz besonderes- aber- auch diejenigen, die Dich interviewen sind in einer besonderen Situation. Sie wollen etwas von Dir. Dies zu wissen- und auch zu berücksichtigen, kann sehr beruhigend wirken. Und ganmz ehrlich, wer auf einem Stuhl wie verrückt hin und her zappelt, der strahlt auch sehr viel Unsicherheit aus.

    1. Hallo Norbert,
      danke dir für deinen Kommentar und natürlich bist du auch als Mann herzlich willkommen ;-)
      Du hast total recht: Sich in Erinnerung zu rufen, dass dir niemand etwas Böses will, hilft ungemein. Und verhindert unter Umständen peinliches Stuhl-kippeln oder noch unangenehmere Schweißfleckem ;-)
      Viele Grüße und schau‘ gerne vorbei, sooft du magst!
      Cathrin

  6. Vielen Dank für den Artikel :) Bei Punkt 3 „Stärken & Schwächen“ kann ich nur zustimmen. Das ist eine Frage, die sehr häufig in Bewerbungsgesprächen gestellt wird. Darauf sollte man vorbereitet sein! Hier ist zum Beispiel Video, dass diese Frage aufgreift: https://www.youtube.com/watch?v=RWrEL7nH3iI

    Frage 5 geht letzten Endes auch einher mit dem Gehalt. Wenn ich meinen eigenen Wert nicht kenne, dann kann ich auch keine konkrete Aussage darüber machen, wieviel ich verdienen möchte. Also ich kann schon sagen, dass ich gerne XY verdienen möchte, aber eine Begründung wird dann schwer.
    Wenn ich dem Personaler darlegen kann, welche Qualifikationen ich habe und welche persönlichen Stärken dazu kommen, dann kann ich ihm auch erklären, dass ich die gewünschte Summe wert bin.

    1. Lieber Henning,

      danke für deinen wertvollen Kommentar! Du hast absolut recht, für eine saubere Gehaltsverhandlung ist das Bewusstsein für den eigenen Wert unerlässlich. Das Video ist sehr anschaulich, danke für den Tipp!

      Viele Grüße
      Cathrin

  7. Liebe Cathrin,

    danke für diesen wunderbaren Artikel. Ich kann dir zustimmen, besonders Punkt 2 mit der Kritik am vorherigen Chef oder Arbeitgeber finde ich unsäglich. Dass das Bewerber immer noch häufig tun, wundert mich wirklich.

    Ein weiterer Grund ist meistens ganz simpel: man hat sich für jemand anderen entschieden, weil der/die einfach menschlich besser passt. Es hat „geklickt“. Auch wenn viele Personaler und auch Führungskräfte das nie so genau zugeben würden, spiel die Sympathie eine große Rolle. Und das ist auch gut so, denn wenn man sich nicht sympathisch ist, kann man auch nicht gut zusammen arbeiten.

    Viele Grüße deine Kommplizin Gaby

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*