Bewerbungsfehler

5 Bewerbungsfehler, die immer wieder vorkommen

Wie oft hast du dich in deinem Leben schon um einen neuen Job beworben? Drei, vier, fünf Mal? Und zweimal davon brauchtest du keine Bewerbung zu schreiben? Kein Wunder, dass dir Bewerbungsfehler unterlaufen, wenn es dann doch einmal soweit ist.

Obwohl ich prinzipiell der Meinung bin, dass man sich heute alle Informationen aus dem Internet holen kann, die man braucht, muss ich dich in Schutz nehmen. Das Thema “Bewerbung” ist so überrepräsentiert im Netz, dass man kaum weiß, wo man anfangen und wem man Glauben schenken soll. Denn leider unterscheiden sich die Meinungen und Ratschläge auf den verschiedenen Seiten auch noch häufig voneinander.

Vor lauter Verunsicherung machen viele Bewerber dann doch ihr eigenes Ding. Entweder kopieren sie eine Bewerbung, die sie irgendwo im Netz gefunden haben, oder sie basteln sich nach bestem Wissen und Gewissen aus allen hängen gebliebenen Informationen eine eigene Lösung zusammen.

Das ist alles menschlich und ich kann das gut verstehen. Wer beschäftigt sich schon gerne ausgiebig mit einer Aufgabe, die man im Idealfall vielleicht nur dieses eine Mal braucht? Wer macht sich gerne die Mehrarbeit einer umfassenden Recherche, wenn Begeisterung für den Job doch eigentlich ausreichen sollte?

Die Antwort ist, es gibt sie: die Bewerber, die bereit sind, für den Job die Extrameile zu gehen und zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden, weil sie abgeliefert haben, als es darauf ankam!

Willst du das auch? Dann lies nicht einfach nur weiter. VERSTEHE auch, was du liest und setze es bei deiner nächsten Bewerbung um. Denn Wissen ist nichts (!) wert, wenn es im entscheidenden Moment nicht angewendet wird.

10 typische Bewerbungsfehler, die ich unter allen Umständen vermeiden würde

1. Zu viel überflüssiger Text

Wenn du eine Bewerbung per E-Mail verschickst, hängst du normalerweise ganz klassisch ein Anschreiben als Dokument an deine Nachricht. Das bedeutet, fünf zusätzliche Absätze Text in der E-Mail Einleitung sind nicht sinnvoll. Ein kurzer freundlicher Hinweis auf die Bewerbung im Anhang genügt. Alles weitere steht dann (hoffentlich) im Anschreiben.

Warum ist das so wichtig? Wenn du mehr Text in der E-Mail schreibst, muss er wirklich gut sein! Und wenn er wirklich gut ist, dann gehört er ins Anschreiben. Niemand hat aber Lust, den gleichen Inhalt zweimal zu lesen, deswegen solltest du auf langen Zusatztext in der E-Mail verzichten und gleich zur richtigen Bewerbung überleiten.

2. Zu langer Lebenslauf

Ein Lebenslauf ist sehr wichtig und sollte alle wichtigen Stationen deiner Berufslaufbahn und einiges mehr umfassen. Aber bitte nicht auf mehr als zwei Seiten! Viel hilft nicht viel. Streiche alles, was sowieso Ewigkeiten her ist, stampfe die Hobbies und Interessen auf ein Minimum zusammen und wirf raus, was für den Job einfach nicht relevant ist.

Warum das so wichtig ist? Die Idee des Lebenslaufs ist es, kurz und übersichtlich deine Qualifikationen zu zeigen und dich von anderen so abzuheben, dass deine Passgenauigkeit auf den Job in kürzester Zeit erfasst werden kann. Es liegt in der Natur der Sache, dass das mit drei Seiten oder mehr zu lange dauert und der Lebenslauf damit seinen Zweck nicht erfüllt.

3. Keine passende Qualifikation

Es gibt Jobs, die würde man einfach gerne ausprobieren! Weil das Unternehmen einen super Ruf hat, weil man dann einen kurzen Arbeitsweg hat, weil die Stellenausschreibung so spannend klingt. Das reicht aber nicht, um den Job zu bekommen! Auch nicht, wenn man das offen und ehrlich als Motivation in das Anschreiben hineinschreibt. Obwohl ich überzeugt bin, dass du so ziemlich alles lernen kannst, was du lernen möchtest, musst du zwingend eine Brücke schlagen zwischen den Dingen, die du bisher gemacht hast und dem Job, um den du dich jetzt bewirbst.

Warum das so wichtig ist? Der Empfänger deiner Bewerbung wird deine Unterlagen mit der Stellenausschreibung abgleichen, weil er eine bestimmte Position mit jemandem besetzen will, der/die den Job erledigen kann. Wenn man beim besten Willen nicht erkennen kann, warum du dich auf die ausgeschriebenen Stelle beworben hast, wirst du nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

4. Formlose Bewerbungsunterlagen

Es muss wirklich nicht alles normiert sein. Individualität ist etwas Gutes! Viele Bewerber lassen Formatierung, Ausrichtung und Aufbau aber derart außer Acht, dass ihre Unterlagen einfach schlecht lesbar sind und so einen schlechten Eindruck machen. Es schadet also nicht, sich grob an der DIN-Norm 5008 zu orientieren und die Kreativität lieber dem Inhalt zukommen zu lassen.

Warum das so wichtig ist? Du möchtest den Empfänger von dir überzeugen? Dann sollte dein Licht die Möglichkeit haben, dank des entsprechenden Rahmens bestmöglich zu scheinen.

5. Willkürliche Bewerbungen

Sich zu bewerben ist eine ernste Sache, denn womöglich kommt dabei ein Job heraus, den du einige Jahre lang ausüben wirst. Das allein sollte Grund genug sein, dich auf diese Aufgabe vorzubereiten, sie ernst zu nehmen und dich auch mental darauf vorzubereiten. Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich eigentlich? sind Fragen, die du dir in einer Standortbestimmung stellen solltest.

Warum das so wichtig ist? Wenn du weißt, in welche Richtung du dich bewegen willst, gibt dir das das nötige Selbstvertrauen und die richtige Zielstrebigkeit für den anstehenden Bewerbungsprozess. Viele Bewerber schicken “einfach mal eine Bewerbung” und hoffen, dass die Entscheidung für ihren weiteren Weg schon jemand anders für sie treffen wird. Jetzt ist die beste Gelegenheit, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Und das geht nunmal nicht in 15 Minuten.

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